Zurück zum Ratgeber
Ratgeber

Virtuelle Rundgänge in der Immobilienwirtschaft 2026

Februar 202613 min

Der Status Quo: Virtuelle Rundgänge sind Standard

2026 ist der virtuelle Rundgang in der Immobilienvermarktung kein Differenzierungsmerkmal mehr – er ist Standard. Studien zeigen, dass über 70% der Makler in Deutschland virtuelle Rundgänge nutzen. Käufer und Mieter erwarten sie. Objekte ohne Rundgang werden seltener angeklickt und langsamer vermarktet.

Aber „Standard" heißt nicht, dass alle Rundgänge gleich sind. Die Qualitätsunterschiede sind enorm – von schnell geschossenen Smartphone-Panoramen bis hin zu professionellen DSLM-Rundgängen mit 61 Megapixeln. Und genau hier liegt die Chance für Makler, die sich abheben wollen.

Trends für 2026

Die wichtigsten Entwicklungen im Bereich virtuelle Rundgänge für Immobilien:

  • Höhere Bildqualität: Käufer erwarten gestochen scharfe Bilder. 4K ist Minimum, 8K wird zum neuen Standard bei Premium-Immobilien.
  • Interaktive Features: Grundrisse, Raummaße, Ausstattungsdetails und Energieausweise direkt im Rundgang eingebettet.
  • Mobile-First: Über 80% der Immobilien-Suchen starten auf dem Smartphone. Rundgänge müssen mobil perfekt funktionieren.
  • KI-gestützte Beschreibungen: Automatische Raumbeschreibungen und Highlights basierend auf den Aufnahmen.
  • Virtual Staging: Leere Räume werden virtuell möbliert, um Käufern eine Vorstellung zu geben.
  • Eigentumsrechte: Immer mehr Makler achten darauf, dass sie die Rundgänge auch wirklich besitzen.

Technologie-Auswahl für Makler

Die Wahl der richtigen Technologie hängt vom Segment ab:

Für Standard-Wohnungen (bis 100 m²): Hier reicht oft eine Ogulo- oder Matterport-Lösung. Die Kosten sind überschaubar (300-600 EUR), die Qualität ist akzeptabel, und die Erstellung geht schnell.

Für Premium-Immobilien (Villen, Penthäuser, Gewerbe): Hier lohnt sich die Investition in einen DSLM-basierten Rundgang. Die höhere Bildqualität, individuelle Nachbearbeitung und eigenes Branding machen einen deutlichen Unterschied in der Wahrnehmung durch potenzielle Käufer.

Für Portfolios (Hausverwaltungen, Bauträger): Wer viele Objekte hat, sollte auf Self-Hosting und Eigentumsrechte achten. Die laufenden Kosten bei Cloud-Lösungen summieren sich schnell.

Kosten im Überblick

  • Wohnung (50-100 m²): 300-800 EUR
  • Haus/Villa (150-300 m²): 800-1.500 EUR
  • Gewerbe (500-2.000 m²): 1.500-4.000 EUR
  • Hotel (Lobby + Zimmer): 1.200-3.000 EUR

Hinweis: Bei Cloud-Lösungen kommen monatliche Hosting-Kosten hinzu (20-70 EUR/Monat). Bei Self-Hosting-Lösungen ist das Hosting einmalig oder minimal (5-20 EUR/Monat für einen Webserver).

Best Practices für Makler

  • Bildqualität: Mindestens 4K, bei Premium-Objekten 8K oder DSLM-Qualität
  • Interaktivität: Grundrisse, Raummaße und Ausstattungsdetails einbetten
  • Ladezeiten: Unter 3 Sekunden – komprimierte Bilder, optimiertes Hosting
  • SEO: Rundgang auf eigener Domain hosten, lokale Keywords nutzen
  • Branding: Eigenes Logo und Farbschema im Rundgang
  • Analytics: Besucherverhalten tracken (welche Räume werden am meisten angeschaut?)

Fazit

Virtuelle Rundgänge sind 2026 Pflicht in der Immobilienvermarktung. Die Frage ist nicht ob, sondern wie. Für Standard-Objekte reichen Cloud-Lösungen. Für Premium-Objekte und langfristige Portfolios lohnt sich die Investition in DSLM-basierte Rundgänge mit Eigentumsrechten und Self-Hosting.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein virtueller Rundgang für eine Wohnung?
Für eine Wohnung bis 100 m² liegen die Kosten typischerweise zwischen 300 und 800 EUR. Matterport-basierte Lösungen sind oft günstiger in der Erstellung, verursachen aber laufende Hosting-Kosten. DSLM-basierte Rundgänge mit Self-Hosting sind einmalig teurer, aber langfristig kostengünstiger.
Welche Technologie ist für Immobilien-Rundgänge am besten?
Für Standard-Wohnungen bis 100 m² reicht oft eine Cloud-Lösung (Matterport, Ogulo). Für Premium-Immobilien (Villen, Penthäuser, Gewerbe) lohnt sich ein DSLM-basierter Rundgang mit professioneller Nachbearbeitung und eigenem Branding. Für Portfolios (Hausverwaltungen, Bauträger) empfiehlt sich Self-Hosting für langfristige Kosteneinsparungen.
Wie wichtig sind virtuelle Rundgänge für Immobilien 2026?
2026 sind virtuelle Rundgänge in der Immobilienvermarktung Standard. Über 70% der Makler in Deutschland nutzen sie. Objekte ohne Rundgang werden seltener angeklickt und langsamer vermarktet. Käufer und Mieter erwarten sie.
Was sind die wichtigsten Best Practices für Immobilien-Rundgänge?
Wichtige Best Practices: Bildqualität mindestens 4K (bei Premium-Objekten DSLM-Qualität), Grundrisse und Raummaße einbetten, Mobile-First-Design (80% der Nutzer auf Smartphone), Ladezeiten unter 3 Sekunden, SEO-Optimierung mit lokalen Keywords, eigenes Branding im Rundgang.

Virtuellen Rundgang erstellen?

Erhalten Sie eine kostenlose Beratung und Angebote von zertifizierten Anbietern.

Kostenlose Anfrage stellen

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien. Technisch notwendige Cookies sind für den Betrieb der Website erforderlich. Analyse-Cookies helfen uns, die Website zu verbessern. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Datenschutzerklärung

Technisch notwendig

Session-Cookies, Cookie-Consent-Speicherung. Rechtsgrundlage: § 25 Abs. 2 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Analyse

Anonyme Nutzungsstatistiken (Umami Analytics, datenschutzfreundlich, keine Weitergabe an Dritte). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG.